Bericht

Familienferien in Meiringen, 5. bis 12. Oktober 2013


Zauberhafte Hexen-Revolution in Meiringen

 

Samstag, 5.10.2013

Pünktlich um 16.00 Uhr trafen die Gäste der zauberhaften Woche der Kinderkrebshilfe-Hexen und Zauberer im Hexenhotel Sherlock Holmes ein. Sie alle wurden vom Team der Oberhexe Daniela und den Gastgebern des Hexenhotels begrüsst und erhielten zum Apéro einen magischen Trank. Dann wurde es ganz ruhig, als die Hexen- und Zaubererlehrlinge über erste Regeln und die Küchenmagier informiert wurden. Schliesslich mussten sie auch darüber aufgeklärt werden, dass sie ein wenig vorsichtig sein müssten, da nicht alle Gäste im Hexenhotel magischer Natur seien.

Nach einem ersten feinen Abendessen trafen sich die Hexen- und Zaubererlehrlinge mit den Kinderkrebshilfe-Hexen und -Zauberern zu einem ersten Treffen im Hexenkessel. Die Oberhexe gab weitere Informationen, und natürlich wurde auch das traditionelle Hexenlied gesungen. Dann ging es auch schon ins Bett für die kleinen Hexen und Zauberer, wo sie vielleicht schon in erste magische Traumländer eintauchten.

Die erwachsenen Hexen und Zauberer trafen sich noch in der Giftküche auf einen ersten Schlummertrunk.

 

Sonntag, 6.10.2013

Bereits vor dem Frühstück erwarteten die Teilnehmer der Hexenferien erste Hexenpost vor der Zimmertüre. Was da wohl drinstand?

Natürlich was sie durch den Tag alles erwartete. Nach dem Frühstück trafen sich alle Hexen und Zauberer sowie die Lehrlinge im Hexenkessel zum Gestalten der Türschilder. So war sichergestellt, dass auch die kleinsten Zauberer und Hexen ihr Zuhause im weitläufigen Hexenhotel wiederfanden. Anschliessend stellten sich alle Hexen- und Zauberer Familien vor, damit alle wussten, mit wem sie es in der zauberhaften Woche zu tun hatten.

Nach dem Mittagessen tummelten sich die Hexenkinder in den Spielzimmern und auch draussen, bis es mit der Ausbildung so richtig losging. Alle Lehrlinge mussten einen Hexenparcours absolvieren. Dort galt es, Hexenhüte möglichst treffsicher auf einem Kleiderständer zu platzieren, mittels Magie einen Ballon auf einem Hexenbesen zu halten, ein magisches Kreuzworträtsel zu lösen, Wasserballons durch einen Parcours mit einem Besen zu dirigieren, verschiedene Gegenstände so weit wie möglich zu werfen oder nur mit den Ohren Gegenstände zu erraten, die auf ein Backblech fallen gelassen wurden. Alle Lehrlingsfamilien hatten die Prüfung mit Bravour bestanden und erhielten nebst Zauberkugeln die begehrte Hexenlizenz. Zusätzlich gab es die ersten Ausrüstungsgegenstände für das Hexendasein: Den Zauberhut und ein Zauberbuch. Als Abschlussritual wurde von allen ein Familienfoto gemacht, womit die Lehrlingsfamilien in den Kreis der Hexen und Zauberer aufgenommen wurden.

Am frühen Abend trafen sich alle zum allabendlichen Hexen-Treffen im Hexenkessel, wo alle miteinander Lieder sangen. Der erste Zauberspruch wurde eingeübt. Dieser funktionierte tatsächlich  und bescherte allen Familien ein Päckchen Haribo. Hexe Salvania überraschte  noch mit einem super Zaubertrick.

Nach dem Nachtessen gab es noch Spiele für die Grösseren und eine Gutenachtgeschichte für die kleineren Hexen und Zauberer.

 

Montag, 7.10.2013

Die fittesten Hexen fanden sich jeden Morgen, wenn es noch dunkel war zum Hexenfrühsport ein (komisch, Zauberer waren nie dabei J). Nach einem stärkenden Frühstück trafen sich dann alle im Hexenkessel zum Basteln. Die kleinen Hexen und Zauberer erhielten einen Hexenumhang, den sie mit Glitzer, Moosgummi und Stoffmalstiften verzieren konnten. Hexe Michellinia hatte sogar mit einem magischen Gerät Schmetterlinge und Herzen und andere Figuren auf die Umhänge der kleinen gezaubert.

Noch am Morgen spazierten wir alle zur Gondelbahn. In Reuti angekommen ging es weiter mit dem Bus nach Twing gefahren. Dort flogen wir mit Gondeln auf die Käserstatt, wo wir ein leckeres Mittagessen genossen.

Später hatten wir uns in die warmen Jacken gemummelt und begaben uns in den mystischen Nebel Richtung Mägisalp. Die Oberhexe hatte fünf magische Briefe erhalten, die nur von bestimmten Hexen oder Zauberern geöffnet werden durften. Auch die Geschichte der Hermeline konnte nur an besonderen magischen Orten auf dem Wanderweg erzählt werden. In den Briefen befanden sich Hinweise auf den nächsten Ort, wo Liliania die Geschichte erzählte und auch auf die Hexe/den Zauberer hinwies, der den nächsten Brief öffnen durfte. Unterwegs hatten wir sogar Fliegenpilze gesehen, einen magischen Ameisenhaufen, einen Brunnen, der von einer Seite des Weges auf die andere springt und ein gut getarntes Hexenhäuschen. Auf der Mägisalp angekommen, entschieden sich die meisten Familien, wegen dem dichten Nebel wieder mit der Gondelbahn runterzufahren. Einige Wackere fuhren mit Trottinetts runter oder gingen zu Fuss. Diese haben es dann nicht einmal mehr rechtzeitig zum Treffen in den Hexenkessel geschafft.

Vor dem Abendessen gab es das allabendliche Hexentreffen. Wir hatten wieder gesungen und jemand hatte sogar einen Anfangston herbeigezaubert :). Michellinia und Maelio führten den kleinen Hexen und Zauberern wieder einen Zaubertrick vor. Der Zauber, mit dem wir Pommes Chips herbeizaubern wollten, ging leider etwas daneben und es gab Kaugummis.

Zum Abschluss des Tages gab es Spiele, Gutenachtgeschichte und Stammtisch.

 

Dienstag, 8.10.2013

Ein ganz wichtiges Utensil für unsere Ausrüstung als Hexen und Zauberer wurde gebastelt, nämlich der Zauberstab. Mit viel Elan und Eifer wurden die verschiedensten Kunstwerke für die Spitze des Zauberstabes ausgesägt. Da gab es Fledermäuse, Sterne, Berge, ja sogar einen Totenkopf. Zudem bemalten die kleinen Hexen und Zauberer ihre Zaubertrickboxen und verzierten sie. Dabei entstanden wunderschöne, magische Kunstwerke. Es wurde so lange gebastelt, dass direkt zum Mittagessen übergegangen werden konnte.

Am Nachmittag veranstalteten wir dann eine Hexen-Schnitzeljagd zur Burgruine Resti. Während der Schnitzeljagd wurden den Hexen und Zauberern Fragen zu ihrem magischen Wissen gestellt. Dabei gab es zwei Gruppen, die einen nahmen den kinderwagentauglichen Weg und die anderen den etwas steileren, längeren Weg. Beide Gruppen hatten das Quiz mit Bravour gelöst und waren heil an der Ruine angekommen. Dort konnten die Kinder mit ihren Eltern die Ruine besteigen und zum Zvieri, unter Mithilfe des Hexenhotels, gab es eine halbe Cervelat mit Brot. Danach konnten sich die Zaubererfamilien an verschiedenen Workshops über magische Tiere, Steine, Kräuter und auch Farben informieren. Einige der Buben tollten lieber mit Ivolio herum und liessen so ihre Energie raus.

Wieder im Hexenhotel angekommen, war es schon bald Zeit für das Hexen-Treffen. Es wurde wieder gesungen und gelacht und natürlich auch gezaubert. Michellinia steckte eine Stecknadel in einen Ballon, ohne dass er zerplatzte. Das ist ja magisch. Die kleinen Hexen und Zauberer wollten es natürlich  nachmachen, aber alle Ballone zerplatzten beim Versuch. Diesmal hatte es aber tatsächlich mit dem Herbeizaubern der Chips-Packungen geklappt. Da freuten sich alle, dass es nach dem missglückten Versuch von gestern doch noch funktioniert hat. Wir wurden immer besser.

 

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Am Morgen bastelten die kleinen Hexen und Zauberer ihre Fortbewegungsmittel. Für die Hexen gab es Hexenbesen, für die Zauberer Zauberstöcke, mit denen sie sich von einem Ort zum anderen bewegen konnten. Dabei entstanden sehr kreative Versionen. Auch die grossen Hexen und Zauberer waren mit viel Freude dabei, die Stöcke und Besen ihrer Kleinen zu gestalten.

Bis zum Mittagessen spielten einige Verstecken. Nach dem Essen hatten die Familien den Nachmittag zur freien Gestaltung und nutzten diesen für verschiedene Ausflüge.

Müde kehrten dann alle pünktlich zum Treffen im Hexenkessel ein. Aalyalia und Jarinia führten einen beeindruckenden Zaubertrick vor: Sie brachten einen Schmetterling zum Verschwinden und auch wieder zum Erscheinen. Bei diesem speziellen Hexentreffen kamen auch die Hexen und Zauberer der GE Money Bank hinzu. Sie betreuten am Donnerstag mit den Kinderkrebshilfe-Hexen und -Zauberern zusammen die Kinder. Sie fügten sich sehr gut ins Bild ein und versuchten sich auch schon am Zaubern der Pommes Chips-Packungen. Es ging schief, so dass es wieder „nur“ Kaugummi gab. Es musste also noch geübt werden.

Nach dem Guetnachtgschichtli und Spielen für die Grösseren begaben sich alle Richtung Bett, ausser die erwachsenen Zauberer und Hexen. Diese versammelten sich nämlich noch in der Giftküche, wo auch die GE Money Bank-Hexen und -Zauberer zu finden waren.

 

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Heute war der grosse Tag für die Eltern wie auch für die Kinder. Die Eltern liessen ihre kleinen Hexen und Zauberer bei den Kinderkrebshilfe- und GE Money Bank-Hexen und -Zauberern und genossen einen wohlverdienten Tag unter Erwachsenen. Die Kinder bastelten tolle Räbeliechtli und lernten den Zaubertrick des vorigen Abends. Danach wurde noch gemalt, gespielt und „töggelet“.

Am Nachmittag besuchten die Grösseren einen Zauberworkshop mit Zauberer Selim Tolga. Die Kleineren veranstalteten in der Turnhalle eine Hexenparty und hatten viel Spass. Die Jungs spielten viele Ballspiele, während die jüngeren Kinder unter Sonjalia einen zauberhaften Geräteparcours aufstellten. Vor allem das vom Kasten auf die Matte Springen fand grossen Anklang. Zwischendurch assen alle noch ein Zvieri vor der Turnhalle.

Als wir heim kamen, hatten diejenigen, die den Zauberworkshop besuchten, den anderen ihre Tricks vorgeführt. Dies hatte natürlich zu viel Staunen geführt.

Die Kinder freuten sich dann, als Mami und Papi wohlbehalten und ausgeruht von ihrem Ausflug zurückkehrten. Da war es schon bald Zeit für das rituelle Treffen im Hexenkessel. Elinia führte einen wundersamen Zaubertrick vor, welcher von allen bestaunt wurde. Diesmal hatte auch unser Zauber tatsächlich Gummibärchen in die Zaubertruhe gezaubert. Daran hatten natürlich alle grosse Freude, nicht schon wieder Kaugummi! Nach dem Abendessen mussten sich die GE Money Bank-Zauberer und -Hexen leider schon wieder verabschieden.

 

Freitag, 11. Oktober 2013

Die grossen Hexen und Zauberer durften am Morgen einen Zaubererworkshop mit Selim besuchen. Die Kleineren malten zur selben Zeit Weihnachtskarten für die Firma Vanoli und spielten. Unsere Oberhexe zauberte mit Eiswürfel und Schnee Weihnachtsstimmung herbei. Dabei entstanden wunderschöne Kartenmotive.

Den Nachmittag konnten die Familien frei gestalten. Am Abend trafen sich alle im Hexenkessel, wo wir uns herzlich bei den Gastgebern des Hexenhotels bedankten. Zusammen versuchten wir einen grossen Zauber, von dem wir aber erst später erfahren sollten, ob er funktionierte. Aber mit Zauberer Selim zusammen sollte das schon geklappt haben.

Nach dem Nachtessen, warteten alle ungeduldig auf das Dessert: Es gab diesmal ein ganzes Buffet! Wir mussten uns aber fast beeilen, denn die Zaubershow von Selim Tolga begann schon bald. Die Hexen- und Zaubererlehrlinge waren von seiner Show sehr beeindruckt, da gab es noch vieles zu lernen! Zum Schluss zauberte er sogar noch zwei Vulkane hervor zur Unterstützung unseres grossen und geheimnisvollen Zaubers. Wir zogen dann alle gemeinsam mit den Räbeliechtli ums Hotel auf den Vorplatz, wo Benolio die Vulkane entflammte. Zum Abschluss des Abends wurde die Zaubertruhe geöffnet. Knattergold und Krötenschleim, der Zauber hat geklappt! Es gab für jede Familie eine wunderschöne Zauberkugel.

 

Samstag, 12.10.2013

Leider verging die zauberhafte Woche wie im Flug, und nach unserem traditionellen Foto flogen alle Hexen und Zauberer wieder nach Hause. Im Gepäck eine Hexen- oder Zauberer-Ausrüstung, viele Zaubertricks und eine Unmenge an wunderbaren Erlebnissen. Ein riesiges Dankeschön an das Hotel Sherlock Holmes, das für uns zum Hexenhotel wurde und uns mit seiner Herzlichkeit, Grosszügigkeit und Fröhlichkeit eine einmalig zauberhafte Woche geschenkt hatte. Ebenfalls einen zauberhaften Dank all jenen, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieser wunderbaren Woche beigetragen haben, nicht zuletzt das Hotel Sherlock Holmes, die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg, KWO, die GE Volunteers, das Helferteam und viele viele andere. Danke!!!!!

 

Manuela Kohler

 

Ein spezieller Dank gebührt unseren Spendern, die diese Woche speziell unterstützen: Allen voran SPAR Handels AG, Steinemann AG, Hays (Schweiz) AG, Familie Silbermann und Lions Club Zofingen.

 

Kinderkrebshilfe Schweiz
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Tim und Lily Portal