Bericht

Familienferien in der Lenzerheide


8.-15. Oktober 2016

Häuptling grosser Felsen hat für die Cowboys und Indianer ein perfektes Wüstenlager reserviert. Vor Ort waren Adlerauge, die Prärieblume, Yakari und der kleine Dachs mit Regenbogen sowie der flinke Fuss zusammen mit dem Präriepflaster, fliegender Stern, Lucky Look und vielen weiteren Helfern. Sie waren täglich in Bereitschaft und nichts entging dem Blick des Leitungsteams. Das Hotelteam vom Valbella Inn Ressort brachte ebenfalls nichts aus der Ruhe, nicht mal wenn jeden Abend zur selben Zeit sich der gesamte KKH-Stamm im Kriegsrathaus zur täglichen Versammlung traf.

Zum Stamm des Häuptlings grosser Felsen gehörten 13 Familien, welche sich täglich mit dem Blick nach vorne zu neuen Abenteuer aufmachten. Der Zimmerbezug am Samstag erledigte sich fast im Alleingang, denn der Willkommensapéro zusammen mit der Hotelleitung Herr und Frau Vogt im Kriegsrathaus wartete. Der Häuptling begrüsste alle Familien zu dieser einmaligen Woche und führte alle Cowboys und Indianer in die Wildwest-Regeln der Woche ein. Als Präsidentin erklärte Lilian Baumann natürlich den Familien auch ein wenig das Wochenkonzept und wer wofür als erste Ansprechperson zur Verfügung stand. Jeder einzelne Programmpunkt der Woche wurde noch nicht verraten, aber die Familien konnten die wichtigsten Infos täglich auf dem Flip-Chart vor dem Saloon nachlesen.

Am Sonntagmorgen um 7 Uhr ging es für die Sportlichen unter uns los zum Frühsport. Die aktive Wüstentour wurde angeführt vom Häuptling grosser Felsen, welcher nicht schlecht staunte als sich schon am ersten Morgen so viele warm eingepackt vor dem Hotel trafen.

Nach einem feinen Frühstück starteten wir mit der ersten richtig kreativen Bastelstunde in der Schmiedstube. Wir waren zwar alle im Haus Fastasch des Ressorts Valbella INN untergebracht, doch wer in welchem Zimmer sein Tipilager eingerichtet hatte, war von aussen nicht zu sehen, deshalb bastelten wir ein Türschild. Jedes Einzelne dieser Schilder war ein Kunstwerk.

Immer pünktlich um 12:00 Uhr stand das Buffet im Saloon bereit und der gesamte Stamm stärkte sich. Auch wenn nicht gerade eine goldige Herbstwoche zu erwarten war, steckten wir nicht bei jedem ungeplanten Sturm den Kopf in den Sand. Schliesslich haben die Familien in den letzten Monaten sicher auch einige stürmische Momente tapfer durchgestanden. So machten wir uns dann nach der kurzen Mittagespause warm eingepackt auf den Weg. Ein OL rund um Lenzerheide stand auf dem Programm. In drei Gruppen durchquerten wir das Dorf und anhand von Fotos und verschiedenen Fragen lernten wir schnell die Wüstengegend kennen. Im Verlaufe der Tour begann es auf einmal zu schneien und die Kälte war recht unangenehm. So wählten einige den vereinfachten Weg und fuhren bequem mit dem Bus zurück ins Tipilager. Alle Aufgaben wurden mit Geschick gelöst und pünktlich um 17:30 Uhr trafen sich die Familien wieder gewärmt im Kriegsrathaus zur täglichen Stammesversammlung. Es wurden bekannte und auch unbekannte Lieder gesungen. Noch nicht ganz jeder Ton wurde perfekt getroffen, aber dies brachte uns nicht aus der Fassung, denn schliesslich hatten wir noch einige Abende Zeit die Lieder zu üben. Die erfahrenen Indianerkinder des letzten Jahres wussten natürlich zu welchem Zeitpunkt es wichtig war mit vollem Einsatz dabei zu sein, denn auch dieses Jahr fehlte die Goldkiste in der Mitte der Kreisrunde nicht. Die Kiste liess sich nur mit dem Indianerspruch „Haribo-Pommchipspack“ öffnen und enthielt immer eine Überraschung für die Kinder. Die Eltern mussten natürlich auch voll präsent sein, wenn sie in dieser Stammesrunde nicht die wichtigsten Infos vom Häuptling grosser Felsen für den kommenden Tag verpassen wollten. Der erste Tag im KKH-Wüstenlager mit allen Stammesfamilien war bereits gezeichnet von Ausdauer, Durchhaltevermögen und kreativem Geschick. Wir durften uns also auf eine sehr lebhafte und ereignisreiche Woche freuen. Mit dem Blick in die richtige Richtung machten sich alle nach dem feinen Nachtessen und der Gutnachtgeschichte auf ins Tipi, wo schnell Ruhe einkehrte und alle den Träumen der weiten Wildwestgegend verfielen.

Ausgeruht standen am Morgen bereits wieder einige bereit zur aktiven Frühsporttour. „Der Indianer kennt keinen Schmerz“ erwies sich in der gesamten Woche für viele Mamis als super Motivationsspruch für den Start in den Tag. Die Ruhe vor dem Sturm mit den vielen lebhaften Kindern wurde genutzt um sich in der Morgendämmerung auf dem Weg um den See auszutauschen.

 

Globi ist in der Lenzerheide der bekannteste Einwohner und wir wollten ihn nicht verpassen. Deshalb stand schon am Montag die Globi-Jagd auf dem Programm. Dafür benötigen wir mehr als genügend Energie. Das grosse Frühstücksbuffet mit allen nur wünschenswerten Köstlichkeiten nutzten dann auch alle mit sehr grossem Appetit. Eigentlich war das Jagdrevier bereits im Vorfeld festgelegt worden und auch die Ausrüstung für die Jagd hatten alle Cowboys und Indianer mit dabei. Der Häuptling musste jedoch schon zum Wochenstart Spontanität und Flexibilität zeigen, denn nicht alle waren auf den Wintereinbruch vorbereitet.  Nun wurde nach dem Frühstück bekannt gegeben, welche drei Varianten den Teilnehmern zur Verfügung standen.

Variante 1 war das normal vorhergesehene Programm: mit dem Sessellift rauf, den Globi auf dem Weg treffen und unterwegs Picknick geniessen.

Variante 2 war: mit dem Sessellift rauf, Globi treffen, einen Kaffee trinken und zurück in die warme Hotelstube zu Spiel und Spass.

Variante 3 war: im Hotel bleiben.

Doch zu diesem Zeitpunkt war noch keinem bewusst, dass keine dieser Varianten genau nach Plan verlaufen werden würden.

Wir staunten nämlich nicht schlecht, als wir auf der Fahrt zur Bergbahn Richtung Globiweg erfahren mussten, dass die Bergbahnmitarbeiter vom Schnee überrascht wurden und die Bahn uns nicht transportieren konnte. Also hiess es Richtungswechsel einnehmen und die Jagd nach dem Globi in einem neuen Revier starten. Die Kinder machten grosse Augen, als wir nach der Gondelfahrt zum Rothorn im verschneiten Berggebiet doch noch auf den Globi trafen. Sie umringten ihn und wichen den ganzen Tag nicht mehr von seiner Seite. Gott sei Dank zeigte auch der Globi einen langen Atem ob Fotosession oder spontaner Fahrt auf den Rothorngipfel um dem Nebel zu entweichen und einen Moment die Sonne zu geniessen. Nichts war Globi zu viel! Wir waren froh unseren Sheriff mit dabei zu haben, auf sein Befehl hin wurde nämlich trotz Schnee die Murmelibahn in Betrieb genommen. Nachdem wir den Lunch im geheizten Picknickraum einnahmen, durften die Eltern einen warmen Kaffee geniessen, bevor sich ein Teil der Gruppe zu Fuss durch den Schnee zurück ins Hotel begab. Im Hotel blieb jedem genügend Zeit ein wärmendes Bad im Hallenbad zu geniessen. Globi beglückte am Abend auch noch jene Kinder des Stammes, welche wegen der vorhersehbaren Kälte den Tag im warmen Wüstenzelt verbrachten und die Stunden mit Spiel und Spass genossen. Den Tagesabschluss durften wir nach geplantem Programm durchführen. Alle Mamis durften den Wellnessturm mit den wärmenden Saunas und den bequemen Liegebetten voll und ganz für sich geniessen, während dieser Zeit waren die Kinder gut versorgt im Kinderkino ob bei Yakari oder Lucky Look. Wer die Kinder nun wirklich ins Bett bringen sollte, war vom Häuptling nicht ganz klar festgelegt worden. Ob dies nun das Abendprogramm der Väter war oder doch eher das Länderfussballspiel stand nicht auf dem Programmblatt. Jedoch stellten wir zur Nachtruhezeit um 22.00 Uhr fest, dass alle ihr Tipilager bezogen hatten und die Erwachsenen trafen sich zum ersten Mal in der Medizin-Bar zum Schlummertrunk.

Am Dienstag stand nach dem Frühstück Basteln auf dem Programm. Die Familien erhielten ein Hufeisen zum Verzieren. Es standen ihnen diverse Materialien zur Verfügung wie Perlen, verschiedene Bänder, Federn und Holzsterne und einen Brennstab um die Namen der Familie einzubrennen. Die Woche sollte natürlich nicht nur mit Aktivitäten vollgepackt sein, auch Freizeit und eigene Familienzeit waren wichtig. Deshalb war heute die Mittagspause verlängert bis um 14.30 Uhr. Die Familien nutzten die Pause zum Entspannen oder für einen kurzen Badeplausch im tollen Hallenbad. Dem Wetter entsprechend warm eingepackt trafen sich alle pünktlich vor dem Hotel. Mit Pfeil und Bogen machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum See. Dort wurden verschieden Posten wie z.B. ein Schlangentanz, Indianerrätsel, Goldsuche oder Pfeil und Bogen schiessen angeboten. Zwischen den Posten hatten die Familien die Möglichkeit sich mit einem feinen Zvieri zu stärken. Markus Beer, der Grafiker der Kinderkrebshilfe Schweiz, konnte das geplante Gruppenfoto für das nächste „mitenand“ vor einer einmaligen Kulisse mit Schneeflocken machen. Danach machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel. Später tragen wir uns wie jeden Abend im Kriegsrathaus zum Kreishöck. Heute war dieser etwas anders als sonst, denn die Volunteers der Cembra sind zur Unterstützung des Teams angereist und wurden den Familien vorgestellt. Seit Jahren helfen die Cembras jeweils am freien Tag der Eltern bei der Kinderbetreuung tatkräftig mit. Auch beim Abendessen waren die Cembras mit den Familien am Tisch, damit diese sich bereits etwas kennenlernen konnten. Danach hatten heute endlich auch die Väter im Knast ihren freien Abend. Der Billardraum wurde für sie reserviert. Der Rest des Stammes traf sich wegen Regen nicht am Lagerfeuer zum Singen, sondern im gemütlichen Kriegsrathaus. Nina und Michelle spielten gekonnt auf der Gitarre die richtigen Töne und mit voller Stimme waren die Mamis und Kinder sofort mit dabei. Sogar die Cembras konnten mithalten und unterstützen uns mit kräftigen Stimmen. Danach durften sie noch einen ruhigen Moment an der Medizin-Bar geniessen, bevor sie dann ihren strengen Tag unter dem Kommando des Häuptlings antraten.

Am Mittwoch schickten wir die Eltern auf eine Wüstenreise. Die Kinder bastelten mit den Cembras und dem Leiterteam Revolvertaschen und Indianerschmuck. Die Kinder nutzten jede Pause gerne um im einmaligen Legozimmer die grössten Türme zu bauen oder die Autos auf die Rennpiste zu schicken. Natürlich mussten auch die Cembras vollen Einsatz zeigen, denn ihnen war heute keine Pause gegönnt! Am Nachmittag teilten wir die Kinder in zwei Gruppen auf. Auf die kleinen Cowboys warteten drei Kutschen vor dem Hotel für den ersten grossen Ausritt bei strahlend blauen Himmel. Als jeder einen Platz gefunden hatte, ging es los. Wir wurden bei strahlendem Sonnenschein eine ganze Stunde durch die Wüstenprärie der Lenzerheide gefahren. Kein einziger Weg war den Pferden zu schmal, sie führten uns durch die wunderschöne Landschaft bis zur Sesselbahn. Unsere Endstation ist die Sesselbahn Val Sporz-Tgantien, denn einmal mehr stellte das Betreuungsteam unterwegs das Programm auf den Kopf. Flexibel wie immer brachte uns unser „flinke Fuss“ per Express die Bergbahnticket aus dem Hotel, damit wir noch einen kurzen Abstecher zum Spielplatz am Berg machen konnten. Die Cembras waren froh, dass es keine Zeit zum Überlegen gab, denn sonst hätte der eine oder andere Cowboy die direkte Rückfahrt mit der Kutsche gewählt, anstatt die Fahrt mit dem alten Sessellift. Die grossen Indianer machten sich mit den mutigsten Cembras und einigen Leitern auf den Weg nach Churwalden. Dort zeigten sie unglaublich Ausdauer beim Anstehen an der Rodelbahn. Es waren nun mal drei Fahrten gebucht und egal wie lange es dauerte, keiner wollte auf die rasanten Abfahrten im Rodel verzichten. Zum Schluss trafen alle ziemlich müde aber glücklich wieder in unserem Indianerdorf ein. Die Eltern unternahmen einen Ausritt zu einer für sie unbekannten Wüstendestination. Sie fuhren mit dem Bus nach Chur-City, wo sie zusammen mit Frau Grisch die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundeten. Zum Mittagessen trafen sie sich im traditionellen Gasthaus Gansplatz zu einem Cordon-bleu nach Bündner Art. Die freie Zeit danach wurde zum Shoppen in der schönen Altstadt genutzt. Als Abschluss wurde ihnen feiner Kaffee mit Dessert im neuen Kunstmuseum serviert. Alle waren irgendwie erstaunt, als die verschiedenen Ausflügler zur fast genau gleichen Zeit wieder im Hotel eintrafen. Der Abschluss mit den Cembras fand wie immer im Kriegsrathaus statt. Der Häuptling dankte allen für ihren super Einsatz. Wir haben nun ja schon einige Male die Lieder geübt, somit konnten wir die Cembras in bester Tonlage bis zum nächsten Jahr verabschieden. Wie jeden Abend durften die Kinder auch heute noch in die Goldkiste schauen, doch die Überraschung fand da drin keinen Platz. Die Kinder wurden nämlich von den Cembras mit dem wichtigsten Begleiter eines Cowboys oder Indianers beschenkt. Jedes Kind war zum Schluss stolzer Pferdebesitzer. Die ganze Zeremonie brauchte heute ein wenig mehr Zeit, doch unser Küchenteam wartete geduldig und verwöhnte uns einmal mehr mit einem super mega feinen Nachtessen.

Grundsätzlich war ja offizielle Schulferienzeit, jedoch stand der Donnerstagvormittag unter dem Titel „Indianer Schule“. Es wurden verschiedenste Lektionen angeboten und jeder durfte sich frei anmelden. So konnte jedes Familienmitglied den Morgen nach seinen Talenten und Wünschen geniessen. Schnell ausgebucht war die Tennisstunde bei Esther und Alfredo, aber auch über Stock und Stein mit dem Mountainbike unter der Profileitung von Patrick nutzten die Jungs zur Abwechslung gerne. Ganz viele kreative unterstützten den Häuptling beim Gestalten des Marterpfahls, welcher am Ende der Woche dem Hotelteam als Dankeschön überreicht wurde. Zwischendurch blieb genügend Zeit am Minigolfturnier teilzunehmen oder auf der Wiese KUBB zu spielen. Auf dem ganzen weitläufigen Hotelareal waren Gross und Klein mit Begeisterung in der Indianerschule anzutreffen. Nach dem anstrengenden Morgen nahmen wir wieder im Saloon Platz und stärkten uns am grosszügigen Mittagesbuffet. Am Nachmittag war Schulfrei und die Familien durften sich ihr eigenes Programm zusammenstellen. Einige wanderten auf dem Globiweg, andere machte es sich einfach und nutzten das Hallenbad. Auch das Leitungsteam genoss den freien Nachmittag. Am Abend fanden jedoch alle wieder den Weg ins Kriegsrathaus und wir durften den Tag in gemütlicher Runde abschliessen.

An unserem letzten Tag gingen wir es etwas langsamer an. So konnten auch die unentwegten Frühsportler eine halbe Stunde länger schlafen, denn es war unser letzter Aktivitäten Tag und somit auch unser letzter Ausmarsch hinaus ins Wüstenland.

Die Wetterprognosen prophezeiten am Morgen starken Föhn und anschliessend Regen. Nach dem Frühstück sind wir bei Regen losmarschiert und einmal mehr bewährte sich unsere Allwetterbekleidung. Regenerfahrene nahmen von Anfang an die Regenschirme des Hotels mit. Aufgrund dieser Wetterkonstellation waren wir gezwungen unser Programm umzustellen. Da wir ja die ganze Woche schon bewiesen haben, wie flexibel wir sind, war das für uns kein Problem. Nach einem 20 minütigen Fussmarsch erreichten wir die Talstation der Rothornbahn und dann ging es hinauf zur Mittelstation. Kaum ausgestiegen, wurden die Murmelbahnen von unseren Kindern in Beschlag genommen. Zum Mittagessen im Restaurant Scharmoin hatten die Murmeln bereits unzählige Meter an Talfahrten und unsere Kinder an Bergsprints hinter sich. Die Verpflegung kam somit zum richtigen Zeitpunkt.

Während des Mittagessens kam eben der angesagte Föhn auf und die Bergbahnen stellten ihren Betrieb ein. Nach Intervention unseres Häuptlings, welcher das Kriegsbeil ausgraben wollte, blieb den Bahnbetreibern nichts anderes übrig, als die Bahn kurzfristig und ausnahmsweise wieder in Betrieb zu nehmen. Unten angekommen, ging es dann zum Tipilager zurück, wo mit den Kindern gespielt, gemalt und Kuchen verziert wurden. Die Eltern gingen ans Packen.

Nach dem Nachtessen war es dann soweit. Unsere Saloonparty konnte steigen. Indianer und Cowboys fanden den Weg in den Saloon, wo viele Spiele auf sie warteten. Am Eingang bekam jeder eine Handvoll Goldmünzen zugesteckt, die er unter anderem beim Hufeisenwerfen, Krokodilspiel, Würfeln, Memory und Nageln einsetzen konnte und dies alles unterlegt mit Countrymusik. Die Zeit verging wie im Fluge und um Viertel nach Acht war leider Schluss. Trotz der intensiven Spiele und dem vollen Einsatz beim Nageln, wurden an diesem Abend zwischen den Indianern und Cowboys viele Blutsbrüderschaften geschlossen.

Zum Abschluss wartete aber noch das grosse, sehr grosse Dessertbuffet auf uns.

Nach diesem schönen, gelungenen Tag und einigen Kalorien mehr in uns, gingen alle müde und gedankenverloren im Strohlager schlafen. Es war ein stimmungsvoller Abschluss nach einer rundum gelungenen Woche in der Prärie. Nicht jeder begab sich heute freiwillig ins  Nachtlager, denn allen war bewusst, dies ist die letzte Nacht in dem uns nun doch so vertrauten Tipiland.

Am Samstagmorgen waren wir pünktlich um 10:00 Uhr vor dem Hotel um uns zu verabschieden. Es gab dann schon einige grosse Tränen abzuwischen und dicke Umarmungen, welche hoffentlich lange in Erinnerung bleiben. Wir waren zu einer richtigen Indianerfamilie zusammen gewachsen in dieser Woche und nun können wir alle gestärkt die Reise nach Hause antreten. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzliche bedanken bei allen so grosszügigen Sponsoren und Spendern, welche die Familienwoche unterstützen und natürlich auch der Kinderkrebshilfe Schweiz, welche diese Woche jedes Jahr zusammen mit dem gesamten Leitungsteam vorbereitet. Unter der Anführung des Häuptling grosser Felsen Lilian war das Team mit Esther, Chantal, Rut, Andrea, Michelle, Armin, Patrick, Nina, Robin, Yannick und Elin jederzeit für die Familien zur Stelle und sie haben wirklich eine lebhafte und aktive Familienwoche für uns angeboten. An dieser Stelle allen ein grosses Dankeschön. 

 

 

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Tim und Lily Portal