Bericht

Wohlfühlwochenende in Engelberg 7. - 9. Juni 2013


Nach individueller Anreise am Freitagnachmittag trafen wir uns um 18.30 zum Willkommens-

Apéro im schönen Hotel Eienwäldli in Engelberg.

Wir waren eine Gruppe von 13 Personen. Einige der Teilnehmer kannten sich von früheren Treffen, die Meisten aber waren sich fremd. Dies änderte sich schnell. Das Ehepaar Regine und Daniel Rombach hiessen uns im Namen der Kinderkrebshilfe herzlich willkommen. Nach einer kurzen Vorstell-Runde war die anfängliche Befangenheit verflogen.

Im Hotelrestaurant, das sich auf der anderen Strassenseite befand, durften wir ein feines Nachtessen geniessen. Erst zaghaft, dann immer lebhafter wurden Gespräche geführt über Familie, Arbeit und natürlich über unsere verstorbenen Kinder. Schnell war eine grosse Vertrautheit da; haben wir doch alle viel Ähnliches erlebt. Nach einem kurzen Schlummertrunk beendeten die Meisten den Abend gegen 23 Uhr.

Am folgenden Tag trafen wir uns nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet um 10 Uhr bei der Bushaltestelle. Nach einer kurzen Busfahrt waren wir an der Talstation der Titlisbahn angelangt. Die Gondelbahn brachte uns in fünf Minuten auf die Gerschnialp. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir nach Untertrübsee. Immer im Blickfeld eines grandiosen Bergpanoramas lernten wir die verschiedenen Bergblumenarten kennen. Auf einer kleinen Anhöhe posierten wir für ein Gruppenfoto. Danach kehrten wir im Restaurant Untertrübsee ein und stärkten uns mit Salaten und Desserts für die bevorstehende Abfahrt. Diese Abfahrt hatte es in sich: mit gemieteten Trottinett ging es in rasanter Fahrt zur Talstation zurück. Es war ein herrlicher Spass! Man fühlte sich in fröhliche, unbeschwerte Kindertage versetzt.

Sehr entspannt verbrachten wir den Rest des Tages jeder nach seinem Geschmack. Während die Einen sich im Wellnessbereich des Hotels vergnügten, wanderten die Anderen nochmals nach Engelberg um noch mehr der urigen Umgebung zu erkunden. Am Abend trafen wir uns wiederum zum Nachtessen, vorher wurde nochmals ein Gruppenfoto „geschossen“.

Dani und Regi hatten eine gute Idee, wie wir am Sonntag das Verwöhnwochenende  würdig beenden könnten. So trafen wir uns am Sonntag nach dem Zmorge vor dem Hotel. Wir spazierten zehn Minuten der Engelberger Aa entlang zu einem Platz direkt am Wasser, wo es viele Kieselsteine in verschiedenen Grössen und Formen hatte. Hier gestalteten wir „Steinmändli“. Für jedes verstorbene Kind wurde von uns Mütter und Väter ein kleines Kunstwerk geschaffen. Es war eine schöne, besinnliche Tätigkeit, bei der wir uns mit unseren Kindern tief verbunden fühlten.

Am Mittag hiess es dann Abschied nehmen. Ein überaus schönes und angenehmes Wochenende ging zu Ende. Wir hatten viele nette Leute kennengelernt, tolle Gespräche geführt und konnten Kraft und Mut schöpfen um unseren Alltag wieder zu meistern.

Vielen herzlichen Dank der Kinderkrebshilfe die dieses Wochenende ermöglicht hat. Herzlichen

Dank auch an Regine und Daniel Rombach für die herzliche und einfühlsame Begleitung. Susanne Hassouna, Schönenwerd 10. Juni 2013

 

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